Panta Rhei

Alles fließt

Alles ist mit allem verbunden

Alles woraus die Welt und somit auch der Mensch und alle anderen Lebenwesen und Dinge bestehen, befindet sich im kontinuierlichen Kreislauf.
Was heute lebt, stirbt morgen. Es dient in beiden Fällen seiner Mitwelt als Ressource -selbst das im Tod vergangene dient dem fortbestehenden Leben als Ressource. In der Natur ist das gut zu beobachen: z.B. bieten abgestorbene oder umgestürzte Bäume Lebensraum und Nahrung für Insekten und Pflanzen.
Und im Leben herrscht sowieso Kooperation – bewusst oder unbewusst, freiwillig oder unfreiwillig, im Guten und leider auch im Unguten.
Da geht sie hin, unsere menschliche Illusion von Unabhängigkeit aka Freiheit.
Die Freiheit des einen Menschen findet da ihre Grenze, wo die Freiheit eines anderen Menschen beginnt. Selbst ein banaler Einkauf im Supermarkt oder auf dem Frischmarkt beendet schon die vielgesuchte Unabhänigkeit. Der Käufer braucht, was der Verkäufer hergestellt oder herbeigeschafft hat.
Physisch ist die wirkliche Unabhängigkeit / Freiheit schwer erreichbar, aber immerhin ist sie halbwegs möglich. Wenn man dafür bereit wäre, als absoluter Einsiedler im Nirgendwo ohne jegliche Hilfe alleine zu leben, sich alleine selbst zu versorgen und dazu seinen Unterschlupf und jegliches Gebrauchsmaterial selbst herzustellen.
Geistige Unabhängigkeit ist zweischneidiger…. eine Variante davon wäre wohl das Kaspar-Hauser-Prinzip.
Meist aber wächst ein Mensch unter Menschen auf, erfährt Zuwendung und Kommunikation und lernt daraus die Welt und das Leben. Daraus entsteht zunächst einmal geistige Unfreiheit.
Wo ist dann die so viel besehnte Freiheit?
Sie kann nur im Inneren zu finden sein. Durch die Art, wie wir alles um uns herum interpretieren und durch die Art, wie wir darauf reagieren WOLLEN. Wir haben dabei immer die freie Wahl. Wir können unreflektiert reagieren. Stattdessen können wir auch klar und reflektiert agieren.
Wir können bewusst aussuchen, wie wir über etwas denken und wie wir handeln wollen. Wir können bewusst auswählen, wie wir auf Situationen und Umstände reagieren wollen.
Freiheit entsteht, wenn man bereit ist, seine Unbewusstheit, seine alten Glaubenssätze, Überzeugungen und Vorurteile sein zu lassen und stattdessen Bewusstheit, Achtsamkeit, Neugier, Offenheit und Toleranz kultiviert.

Aber das sind nur einige kurze Randgedanken zum Thema „Alles ist mit allem verbunden“.

Wo endet die von mir inhalierte Atemluft und wo beginnt eigentlich „Deine“?
Welche meiner Gedanken und was von meinem Wissen ist denn wirklich ursprünglich mein ureigenstes?
Haben wir nicht den Großteil unseres Wissens von jemand anderem?

Energie fließt vom einen zum anderen Menschen, z.b. durchs Teilen von Freude, oder durch Jammern, oder durch Nachrichten und Horrormeldungen. Geld fließt vom Kunden zum Anbieter. Wir teilen Liebe ebenso wie Groll. Wir teilen Heilung und Harmonie und viel zu oft teilen wir Zerstörung und Disharmonie. Die Grenzen verwischen dabei oft.

Doch um das Prinzip zu verdeutlichen, gibt es im Bild „Panta Rhei“ sehr klare Grenzen.
Obwohl auch die nicht immer für Klarheit sorgen. Im Bild ist sind die zwei Worte des Bildtitles lesbar verborgen. Eigentlich unübersehbar. Schau genau hin: findest Du sie?
Eigentlich eine gute Übung für eine offene, kreative und achtsame Wahrnehmung – die plus Achtsamkeit und Wertschätzung können wir alle miteinander gut gebrauchen.

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